Zahnmedizinische Fortbildung

Externe zervikale Wurzelresorption (ECR)

Die externe zervikale Wurzelresorption (ECR), erstmals 1850 beschrieben, wurde im Laufe der Zeit mit verschiedenen Namen bezeichnet, was unter Klinikern zu Verwirrung führte. Erst im letzten Jahrzehnt haben Wissenschaftler und Kliniker ein wirkliches Interesse an ECR entwickelt. ECR wird heute häufiger diagnostiziert als in der Vergangenheit. Dies ist zu einem großen Teil auf die dentale digitale Volumentomografie (DVT) zurückzuführen, die ein besseres Bild vom Ausmaß der Resorptionsdefekte liefert.

ECR wird durch eine (mechanische) Unterbrechung des parodontalen Ligaments und des Wurzelzements verursacht, was zu einem Abbau von Dentin durch klastische Zellen (Resorptionszellen) führt. ECR hat einen progressiven Verlauf, der entweder destruktiver oder reparativer Natur sein kann. Der Kliniker sollte diese doppelte Natur bei der Aufstellung des Behandlungsplans berücksichtigen.

Diese Fortbildung zeigt auf, nach welchen Kriterien Sie sich für einen Zugang durch eine endodontische Öffnung (interner Zugang) oder durch eine Lappenoperation (externer Zugang) entscheiden sollten. Auch eine Kombination aus beiden Zugängen ist möglich. Darüber hinaus gibt es Situationen, in denen lediglich ein Monitoring oder aber die Extraktion die beste Behandlungsoption ist.



Gesamt 4 CME-Punkte


Teil 1 - 2 CME-Punkte

Nach Abschluss dieses E-Learnings werden Sie in der Lage sein:

  • zu zeigen, wie ECR auftreten kann und wie der Resorptionsprozess ablaufen kann;
  • die Anzeichen von ECR im Mund und auf Röntgenbildern zu erkennen;

Teil 2 - 2 CME-Punkte

Nach Abschluss dieses E-Learnings werden Sie in der Lage sein:

  • ECR differentialdiagnostisch von ähnlichen pathologischen Veränderungen zu unterscheiden;
  • anzugeben, wie und wann Zähne mit ECR behandelt werden sollten;
  • die aktuelle Prognose von (behandelten) Zähnen mit ECR anzugeben.
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